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"So sehe ich eine heterosexuelle
Beziehung. Der Mann ist obenauf, sexuell aktiv, während die
Frau unter ihm liegt, gebeugt, frustriert und unbefriedigt. So war
es zumindest für mich . . .
Faszinierend für mich ist dabei der emotionale Zustand jedes
Partners, die Entfremdung und die Entfernung, die besteht. Die Frau
ist entfernt, verzweifelt und frustriert vom Mangel an Kommunikation
zwischen ihr und ihrem Partner. Der Mann ist unfähig, ihr die
Zuwendung und Liebe zu geben, die sie so sehr braucht. Dadurch spürt
er, dass er nicht in der Lage ist, sie zu erreichen, und empfindet
daher ein Gefühl des Versagens. Seine sexuellen Wünsche
werden nicht erfüllt. Es scheint, als sprächen beide vollkommen
verschiedene Sprachen, zwei
Geschöpfe, die nicht in der Lage sind, zusammen zu kommen.
Genau so habe ich mich nach zwei Beziehungen zu Frauen gefühlt,
die fünf respektive sieben Jahre andauerten. Es war eine wunderbare
Freundschaft und so weiter, aber ich habe zweifellos meine sexuelle
Leidenschaft für Männer verleugnet. Die Technik dieses
Gemäldes schließt die Verwendung von Licht und Schatten
ein, Schlecht und Gut symbolisierend, sowie schwarz und weiß
ohne Farbenspiel. Die Verwendung von Farben zeigt die Beziehung
zwischen einem Mann und einer Frau. Es ist auch offensichtlich,
dass sich die Geschichte hinter dem Gemälde in einem Bett abspielt,
wie die meisten Bilder, wobei der Mann unbefriedigt und die Frau
frustriert erscheint."
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